Die sieben Todsünden des Bewerbens

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Manche Dinge gehen beim Bewerben gar nicht. In diesem Blog lernst Du, welche Fehler Du auf jeden Fall bei Deiner Bewerbung vermeiden solltest und wie Du es besser machen kannst.

1. Liebloses, inkonsistentes Layout

Dein Lebenslauf ist irgendwie in einer Word-Tabelle zusammengefasst, das Layout des Anschreibens hast Du von einem Kumpel übernommen, die Formatierung haut allerdings nicht ganz hin. So bitte nicht!

Besser: Mit dem Layout Deiner Bewerbungsunterlagen – egal ob digital oder analog – zeigst Du auch ein Stück Deiner Persönlichkeit und Deiner professionellen Einstellung zu dem Job, auf den Du Dich bewirbst. Du solltest Dir also ausreichend Zeit nehmen, ein einheitliches Layout zu finden, dass zu Dir passt, Dich als Marke präsentiert und demonstriert, dass Dir der Job wirklich wichtig ist.

2. Allgemeine Anrede

„Meine sehr geehrten Damen und Herren…“ im Anschreiben geht gar nicht, das ist viel zu unpersönlich. Einen Liebesbrief – und als solcher ist ein Anschreiben zu verstehen – würdest Du ja auch nicht an irgendwen schicken.

Besser: Die zuständige Person direkt ansprechen. In den meisten Stellenanzeigen ist eine konkrete Ansprechperson oder zumindest eine Telefonnummer genannt. Falls diese Informationen fehlen, musst Du etwas Sherlock Holmes spielen und die für Deine Bewerbung zuständige Person herausfinden. Dies kannst Du beispielsweise über die Homepage, LinkedIn/Xing oder einfach über die Telefonzentrale des Unternehmens versuchen.

3. Abgenutzte Allgemeinplätze

„Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige XYZ gelesen…“ Diese und ähnliche uninspirierte Floskeln zeigen nur, dass Du bestenfalls im Internet nach Textbausteinen gegoogelt hast, liefern aber null Informationen über Dich. Da Du Dich beim Anschreiben auf eine Seite beschränken solltest, vergeudest Du somit wertvollen Platz, den Du anderweitig nutzen könntest.

Besser: Löse Dich von Standard-Formulierungen und finde Deinen eigenen Stil. Statt „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige XYZ gelesen…“ kannst Du im ersten Absatz Deines Anschreibens beispielsweise schreiben, weswegen Du genau bei diesem Arbeitgeber arbeiten möchtest. Das kann die spannende Aufgabenstellung oder die Unternehmensphilosophie sein.

4. Konjunktive

„Könnte, würde,hätte,…“ – alle Formulierungen im Konjunktiv schwächen Deine Aussage ab. Du könntest Dir eventuell unter Umständen vorstellen, dass Du vielleicht auf die Stelle passen könntest? So klingt niemand, der oder die den Job wirklich will.

Besser: Wähle indikative Formulierungen wie „Ich freue mich, Sie bei einem persönlichen Gespräch von meinen Stärken zu überzeugen“.

5. Fehlender Bezug zum Unternehmen

In Deinem Anschreiben beschreibst Du ganz allgemein, was Du kannst und welche Stärken Du hast aber beziehst Dich konkret weder auf die Stellenanzeige noch auf das Unternehmen an sich? So wird der Leser sich fragen, weswegen Du Dich eigentlich auf die Stelle beworben hast.

Besser: Erläutere ganz klar in Deinem Anschreiben, weswegen Du mit allem was Du mitbringst der geeignete Kandidat für die offene Position bist. Überlege aus der Perspektive des Unternehmens, welche Kompetenzen und Lösungen für sie nützlich wären. Hilfreiche Hinweise findest Du dazu in der Stellenanzeige.

6. Fehlende Beispiele

Ist ja schön und gut, dass Du in Deinem Anschreiben behauptest, Du seist ein Teamplayer oder ein erfahrener Projektmanager. Das kann jeder behaupten.

Besser: Bringe schon im Anschreiben ein bis zwei aussagefähige Beispiele, die Deine Kompetenzen belegen. Wenn Du beschreibst, dass Du in einem internationalen Projekt ein Team von 7 Ingenieuren erfolgreich geleitet hast, bekommt der Leser einen viel besseren Eindruck, was Du mit der Formulierung erfahrener Projektmanager meinst.

7. Keine Erfolge

Du gibst in Deinem Lebenslauf nur den Titel Deiner Position an- beispielsweise Projektmanager – und listest bestenfalls in ein paar Unterpunkten allgemein Deine Aufgaben auf. Damit veschenkst Du die Möglichkeit, zu zeigen, was Du wirklich draufhast.

Besser: Formuliere für jede Station Deines Lebenslaufs konkrete Erfolge. Hast Du ein großes Projekt erfolgreich geleitet? Dann schreibe Teamgröße und Budgetumfang mit in Deinen Lebenslauf.

Du möchstest Bewerbungsunterlagen, die rocken? Dann melde Dich bei mir unter info@solistic. Ich freue mich auf Dich, Deine Urte

Newsletter anmeldung

*Die abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Deiner Newslettereintragung verarbeitet. Sie sind bei uns sicher. Weitere Informationen findest Du hier in der Datenschutzerklärung.